Die Aride Morphodynamik der Wüsten Nordafrikas de Michael Westerberg(Grin Verlag) (en Alemán)
Reseña del libro "Die Aride Morphodynamik der Wüsten Nordafrikas de Michael Westerberg(Grin Verlag) (en Alemán)"
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Geographisches Institut), Veranstaltung: Regionale Geographie Nordafrikas, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Norden Afrikas ist geprägt von einem gro en Wüsten- und Halbwüstenraum: der Sahara. Sie nimmt ca. 28 Prozent der Landmasse Afrikas ein und ist mit einer Fläche von 8,56 Millionen km2, einem Gebiet von annähernd der Grö e der Vereinigten Staaten, die grö te Trockenwüste der Erde. Die heutige "Gro e Wüste" - von den Arabern "Es-Sahra" die "Gelbe" (Landschaft) oder auch "wüste Ebene" genannt - durchzieht Nordafrika in seiner gesamten Breite. Sie erstreckt sich über 6000 Kilometer vom Atlantik zum Roten Meer mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von annähernd 2000 Kilometern. Zu gro en Teilen handelt es sich um Plateauflächen und weite, flache Becken; im Inneren wird diese Beckenlandschaft durchzogen von einer nordwest-südost ausgerichteten Gruppe von Hochgebirgen mit Gipfelhöhen von mehr als 3000m. Sand-, Fels- und Kieswüsten prägen das Bild des saharischen Raumes. Eine gewisse Gleichförmigkeit wird durch das stetige Wüstenklima hervorgerufen. Je nach Lage und Umweltfaktoren, wie beispielsweise dem grö eren maritimen Einfluss in der Westsahara, der Höhenlage oder auch einem höheren oder niedrigeren Grundwasserstand, zeigt auch die Flora und Fauna und somit die Oberflächenbeschaffenheit deutliche Unterschiede. Aufbau und Struktur des Gro raumes sind äu erst vielfältig, und klimatische und landschaftliche Extreme sind kennzeichnend für die grö te zusammenhängende Trockenregion der Erde. Dieses riesige, vielfach unterteilte Gebiet ist kaum mehr einfach als eine "Landschaft" zu bezeichnen, sondern wird zutreffender als "Saharischer Subkontinent" aufgefasst. THÉODORE MONOD, ein französischer Wüstenforscher, spricht dementsprechend von dieser Wüste im Plural "Les Saharas". Die erstaunliche Vielfalt widers