Kommunikationssysteme für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen: Berücksichtigung von Rehabilitation und Schule (en Alemán)
Reseña del libro "Kommunikationssysteme für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen: Berücksichtigung von Rehabilitation und Schule (en Alemán)"
Studienarbeit 2015 "Von allen Gebrechen, die den Menschen bedrohen erscheint mir die Taubstummblindheit als eines der schwersten. Man stelle sich einmal einen Menschen vor, der blind, taub und stumm ist! Wie könnte man sich mit ihm verständigen? Er kann nicht sehen, wenn wir ihm etwas zeigen wollen, nicht hören, wenn wir etwas zu ihm sagen und nicht sprechen, weil er stumm ist(...)" Die Bereiche der Taubblinden- und Hörsehbehindertenpädagogik sind in der Sonderpädagogik bisher nur wenig erforscht. Obwohl immer wieder Ansätze zur Erziehung Taubblinder und Hörsehbehinderter entworfen wurden, gibt es bis heute jedoch keine umfangreiche Literatur, welche diese Phänomene ausführlich und in ihrer ganzen Bandbreite beschreibt und sich mit der Förderung dieses Personenkreises auseinandersetzt. Die in dieser Arbeit verwendeten Informationen beruhen auf Aspekten aus einzelnen literarischen Werken und den Inhalten, welche in Seminaren der Humboldt-Universität zu Berlin, wie "AAC, taktiles Gebärden und Lormen", "Braille I und II", sowie "Mehrfachbehinderte blinde und sehbehinderte Menschen" in den Jahren 2009 und 2010 thematisiert wurden. Wie im Zitat von Sokoljanski bereits erwähnt, ist es für Menschen, die über Lautsprache kommunizieren nahezu unvorstellbar, sich ohne diese ausdrücken zu können. Wenn ein Mensch weder hören noch sehen kann oder ihm bedeutende Anteile des Seh- und Hörvermögens fehlen, braucht er andere Möglichkeiten, um die durch diese Sinne vermittelten Informationen zu erhalten. Diese Abhandlung beschäftigt sich mit Kommunikationssystemen für Taubblinde und Hörsehbehinderte, denen es aus unterschiedlichsten Gründen nicht oder nur kaum möglich ist, über Lautsprache zu kommunizieren. Zunächst wird der Begriff der Taubblindheit und Hörsehbehinderung erläutert und auf die möglichen Ursachen dieser Beeinträchtigung eingegangen. Anschlie end wird eine Methode zur Anbahnung kommunikativer Fähigkeiten und der Spracherwerb taubblinder und hörsehbehinderter Kinder vorgestellt. Nach der Darstellung alternativer Kommunikationsformen wird auf die Förderung in der Schule und Rehabilitation in den verschiedenen Lebensabschnitten eingegangen. Abschlie end werden die Bedeutung der Hände für Taubblinde und Hörsehbehinderte, die Kommunikationssysteme im Vergleich mit Sprachsystemen, die aus der Nutzung der verschiedenen kommunikativen Formen hervorgehende Integration in die Gesellschaft und die Voraussetzungen für den Gebrauch der Kommunikationssysteme diskutiert. Inhalt 1.Einleitung 2.Was ist Hörsehbehinderung/Taubblindheit? 3.Ursachen von Hörsehbehinderung/Taubblindheit 4.Spracherwerb von taubblinden Kindern 5.Anbahnung von kommunikativen Fähigkeiten bei hörsehgeschädigten/taubblinden Kindern nach Jan van Dijk 6.Kommunikationsformen Hörsehbehinderter/Taubblinder 6.1.Lautsprache 6.2.visuelle Gebärden 6.3.taktile Gebärden 6.4.Fingeralphabet 6.5.Lormen 6.6.Braille 6.7.Sonstige Formen 7.Hörsehbehinderte/taubblinde Menschen in der Schule und Rehabilitation 7.1.Frühförderung 7.2.Schul- und Werkstufe 7.3.Erwachsene in der Rehabilitation 8.Fazit 9.Literaturverzeichnis 9.1.Literaturquellen 9.2.Internetquellen Studienarbeit Autor: Jannek Podolski(Pseudonym dokumente-online.com) Humboldt-Universität zu Berlin 2015